DTZ – Ihr Partner im Bereich Dialyse seit über 40 Jahren

Dialyseverfahren

Jeder Patient hat sein eigenes Versorgungsbedürfnis
Das passende Verfahren für Ihre individuelle Diagnose zu finden, ist entscheidend
für einen erfolgreichen Therapieverlauf. Da es in Deutschland mittlerweile eine Vielzahl etablierter Dialyseverfahren gibt, ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen. In Vorbereitung auf das Gespräch mit Ihrem Nephrologen möchten wir Ihnen daher nachfolgend einen Überblick über die Besonderheiten geben. Es gehört zu unserer Philosophie, das für Sie individuell am besten geeignete Verfahren auf Basis bester medizinsicher Versorgung, sowohl bei der menschlichen Betreuung als auch bei der technischen Ausstattung, zu bieten.

Ein Prinzip – viele Möglichkeiten
Grundsätzlich übernimmt die Dialyse die lebenswichtige Entgiftungsfunktion
der Niere. Dafür werden grundsätzlich zwei unterschiedliche Nierenersatztherapien angeboten: Die Hämodialyse und die Peritonealdialyse.

Die Hämodialyse
Beim Standardverfahren, der Hämodialyse, wird das Blut außerhalb des Körpers gereinigt. Aktuell werden in Deutschland rund 70 000 Patienten chronisch hämodialysiert. Dabei werden Schlackenstoffe und andere Substanzen, die eine gesunde Niere normalerweise mit dem Urin ausscheidet, aus dem Blut entfernt. Die Erfahrung zeigt, dass bei längerer und häufigerer Dialyse die Lebensqualität der Patienten steigt. Je nach Befinden und Konstitution kann ein Mensch mit Dialysepflicht im Rahmen einer Diät ganz normal leben, arbeiten und essen. Körperliche Bewegung sowie Sport sind zudem zu empfehlen.
In besonderen Fällen versorgen wir Sie auch in Ihrem Zuhause mit einer Heim-Hämodialyse, damit Sie Ihren gewohnten Rhythmus beibehalten können.

Die Peritonealdialyse
Im Gegensatz zur Hämodialyse läuft bei der Peritonealdialyse die Blutreinigung innerhalb des Körpers ab. Dabei wirkt das sehr gut durchblutete Bauchfell (Peritoneum), das große Teile des Darms und der Bauchhöhle umkleidet, als körpereigener Filter. Man unterscheidet bei dieser Dialyseform zwischen der kontinuierlichen ambulanten Peritonealdialyse (CAPD – Continuous Ambulatory Peritoneal Dialysis), die vom Patienten ohne Maschinen durchgeführt wird und der kontinuierlichen cyclergestützen Peritonealdialyse (CCPD – Continous Cyclic Peritoneal Dialysis). Letztere erfolgt unter Zuhilfenahme eines Cyclers über Nacht zu Hause.
Anders als bei der Hämodialyse, die in der Regel dreimal pro Woche vier bis fünf Stunden durchgeführt wird, funktioniert die Bauchfelldialyse langsam und kontinuierlich. Damit kommt dieses Verfahren dem natürlichen Entgiftungsvorgang der Niere sehr nahe.
Auch Sonderformen wie die intermittierende Peritonealdialyse IPD stehen Ihnen zur Verfügung. Diese Dialysedurchführung mit Unterbrechung erfolgt dreimal wöchentlich je acht Stunden in unseren Dialysezentren.Dabei wird der Flüssigkeitsaustausch automatisch mittels einer Peritonealdialysemaschine (Cycler) durchgeführt.


DTZ Zams/Österreich
Herr Dr. med. univ. Matthias Post übernimmt ab dem 01.07.2016 zusammen mit Herrn Oberarzt Dr. Ludwig Knabl die ärztliche Betreuung des Dialysezentrums in Zams.
Wir wünschen ihm viel Erfolg und uns eine gute Zusammenarbeit!